Schlafstörungen bekämpfen

Aus aktuellem Anlass beschäftige ich mich gerade sehr mit dem Thema Schlafstörungen. Gleich vorneweg.. ich bin normalerweise eine super Schläferin. Schlafe innerhalb von 30 Sekunden ein und dann wunderbar durch bis zum nächsten Morgen. Zur Zeit spukt mir jedoch das eine oder andere durch den Kopf und lässt meinen Schlaf leider etwas leiden. So brauche ich nun eine Stunde um einzuschlafen und wache mehrmals in der Nacht auf. Das macht mich beinahe wahnsinnig.

Schlafstörung Bett

So ist es z.B. erwiesen, dass Schlafmangel zu einigen Beeinträchtigungen des Körper führen kann. So kann er anfälliger auf Krankheiten (teilweise auch wirklich ernst zu nehmende Krankheiten wie Krebs) werden und in seiner Funktion massiv eingeschränkt sein.

Im Internet lassen sich ja ganz viele verschiedene Tipps und Tricks finden, wie man seinen Körper wieder ans schlafen gewöhnen kann und einige welche mir geholfen haben, möchte ich euch hier auflisten:

Lüften:
Kurz vor dem Schlafen gehen sollte das Zimmer gut durchgelüftet werden. Gerade im Winter ist das sehr gut möglich, die Zimmertemperatur sollte nicht über 20 Grad liegen.

Bett nur zum Schlafen benutzen:
Damit habe ich mich anfangs sehr schwer getan. Mein Bett war mein Allzweckmöbelstück. Abends im Bett noch lesen, Musik hören oder noch kurz das Handy checken? Ich habe nun bewusst darauf verzichtet und siehe da. Auf einmal wurde mein Schlaf wieder besser. Ich hätte es nicht für möglich gehalten. Lesen tue ich momentan wirklich nur auf dem Sofa und zwar so lange, bis mir die Augen zufallen. Das Handy schalte ich um ca. 20:00 Uhr in den Flugmodus. Danach bin ich nicht mehr erreichbar bis zum nächsten Morgen. Zu Beginn fiel mir gerade das natürlich auch etwas schwer, weil man ja neugierig ist. Man möchte kucken ob sich jemand gemeldet hat. Völliger Schwachsinn und völlig überflüssig. Seit dem ich bewusst auf den Handykonsum am Abend verzichte ist auch mein Kopf auf einmal freier. Traurig aber wahr. Das ist einer der Punkte, welcher mir wirklich am meisten geholfen hat.

Tee trinken:
Ich war schon immer ein Teeliebhaber und trinke täglich Abends vor dem zu Bett gehen noch eine Tasse Tee. Was vorher alles möglich war, von Kräuter- bis Früchtee, schaue ich jetzt darauf, dass es ein Tee ist, welcher schlaffördernde Kräuter enthält. Oder ganz gerne trinke ich z.B. auch Orangenblütentee für die Entspannung. Als es ganz „schlimm“ war, musste dann Johanniskrauttee herhalten. Es hat seine Wirkung nicht verfehlt.

Schlafmittel:
Darauf wollte ich ganz bewusst verzichten. Auch weil ich eine Heidenangst vor solchen Präparaten habe. Ich war in der Zwischenzeit zwar beim Arzt und hatte dann auch was verschrieben bekommen, aber ich glaube meinem Unterbewusstsein hat es schon gereicht, dass es wusste, dass nun was zu Hause rum steht. Seither schlafe ich viel besser. Ohne die Einnahme eines Medikamentes. Ich halte mich hier immer noch an die pflanzliche Variante. z.B. die Schlaf Dragées von Zeller, mit Hopfen und Baldrian. Manche schwärmen auch von den Globulis von Similasan gegen Schlafstörungen. Das muss jeder für sich selber herausfinden. Mir ist schon klar, dass es Menschen gibt, welche wirklich arge Schlafstörungen haben und auf Schlafmittel angewiesen sind. Ich habe mich zwar auch von Wochenende zu Wochenende geschleppt, aber die Schmerzgrenze für ein Schlafmittel war einfach noch nicht erreicht bei mir. Mittlerweile muss ich sagen: zum Glück.

Autogenes Training:
Nebst dem Handy Entzug hat mir das auch sehr geholfen. Das habe ich vor dem Schlafengehen gemacht. Auf YouTube findet sich ja allerlei an Videos, welche einem bei der Entspannung helfen. Zu Beginn hat es überhaupt nichts genützt. Ich konnte mich partout nicht konzentrieren. Mittlerweile klappt es super gut, so dass ich schon einschlafe, bevor das Video überhaupt zu Ende ist. Eines meiner liebsten Entspannungsvideos ist das hier: YouTube.

Schlafstörungen Bett

Wusstet ihr, dass wir einen Drittel unseres Lebens mit Schlafen verbringen? Krass oder? Da sieht man mal die Bedeutung, welche Schlafen für unseren Körper hat, damit wir ausgeruht und produktiv sind. Mittlerweile habe ich meine Schlafstörungen ganz gut in den Griff gekriegt und schlafe eigentlich wieder soweit durch. Es gibt nur noch vereinzelt Nächte, in denen ich lange benötige um einzuschlafen oder in denen ich aufwache.

Habt ihr auch schon einmal unter Schlafstörungen gelitten? Was habt ihr dagegen unternommen oder welchen Tipp habt ihr diesbezüglich noch auf Lager?

Das könnte dich auch interessieren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.