Mikroplastik in Kosmetikprodukten

Habt ihr euch schon einmal Gedanken gemacht wie viel Plastik wir eigentlich pro Jahr verbrauchen? 120 kg verbrauchen Schweizer und Schweizerinnen pro Jahr. Wahnsinn oder? Und vieles davon wird leider nicht korrekt entsorgt oder recycelt. Das heisst, dass vieles davon im Wasser landet. Dort kann es sich dann nicht zersetzen, sondern zerfällt unter dem Einfluss von UV Strahlen, Salzwasser und Reibung in immer kleinere Teile.

Aber auch wir selber spülen ganz viel Plastik ins Wasser. Uns ist nämlich gar nicht bewusst, wie viel Mikroplastik sich in Lotionen, Peelings oder auch in Zahnpasten befinden. Dieser Mikroplastik kann von den Kläranlagen nicht herausgefiltert werden und gerät dadurch in die Gewässer und so wieder in unsere Nahrungskette. Jeder der denkt, dass das Ganze nicht so schlimm ist oder denkt, was kann ich alleine schon ausrichten?, der denkt falsch. Bedenkt bitte, dass der Fisch, den ihr gerade auf dem Teller liegen habt, voll von eurem Plastikabfall ist und ihr den Abfall so wieder zu euch nehmt. Eigentlich auch ganz nett. Zurück zum Verursacher. Finde ich gar nicht mal so schlecht.

Kleinste Lebewesen fressen diesen Mikroplastik. Diese kleinen Lebewesen werden jeweils von grösseren Räubern gefressen usw. Am Ende landen sie in Form eines Thun- oder anderen Fisches dann wieder auf unseren Tellern. Die Mikropartikel können von den Tieren nicht abgebaut werden. Das heisst, dass der jeweils grössere Fisch, die bereits vergifteten Fische frisst und somit das gesamte Gift in sich aufnimmt. Je höher man in der Nahrungskette steht, desto stärker ist die Belastung. Na? Klingelts? 😉

Ihr habt sicherlich auch schon Ferien an einem Strand verbracht und habt dort bestimmt auch schon gesehen, wie viel Müll an einem Strand herumliegt oder im Meer umher schwimmt. Schon traurig. Aber die Gefahr birgt sich nicht nur im Meer. Auch unsere Seen sind betroffen. Egal ob Zürichsee, Genfersee, Bodensee, Lago Maggiore, Brienzersee, Neuenburgersee und auch in der grenznahen Rhone. Dort haben Forscher und Forscherinnen der ETH Lausanne Proben entnommen und ebenfalls Mikroplastik darin gefunden.

Was können wir tun? Wir kommen ja nicht gänzlich ohne Plastik aus. Viele Verpackungen usw. sind aus Plastik. Aber wir können darauf schauen, dass wir Produkte kaufen, welche nicht mit Plastikanteilen sondern mit natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt werden. LUSH beispielsweise produziert Peelings, Cremes und Zahntabs ohne Plastik. Dafür enthalten die Produkte aber viele Fruchtsäfte, Meersalz, Zucker oder Mandeln. Alles natürliche Produkte, welche abgestorbene Hautschüppchen ebenso effizient entfernen und die Haut obendrein schön pflegen.

Auch LUSH kommt aber nicht gänzlich ohne Plastik aus. Auch sie haben Plastikverpackungen. Diese kann man aber kostenlos in die LUSH Stores zurückbringen. Und wenn man fünf leere LUSH Töpfe oder Flaschen zurückbringt, bekommt man einen Gesichtsreiniger oder eine frische Maske dafür. Das ist doch ein guter Ansporn nicht? Ja, es mag eventuell ein wenig aufwändiger sein, die Flaschen zu sammeln und alles zurück in den Shop zu bringen, aber wenn man bedenkt, dass man dabei einen Beitrag zum Erhalt unserer Umwelt leisten kann, dann lohnt sich das doch allemal oder nicht?

LUSH Cosmetics war so lieb, mich mit passenden Produkten einzudecken – vielen herzlichen Dank noch einmal dafür – und die möchte ich euch kurz vorstellen. Das Rub Rub Duschpeeling (Fr. 13.50) beispielsweise enthält Meersalz, Illipe-Butter und Kirschblütenaroma. Einfach mit dem Block über die Haut fahren und danach das Peeling abspülen. Es funktioniert einwandfrei und hält locker mit den Peelings mit Mikroplastik mit.

Mit dem Sunny Side Schaumbad (Fr. 10.50) taucht man in ein Glitzermeer ein. Was gibt es mädchenhafteres als ein Bad mit glitzerndem Schaum und einem Duft nach Mandarine? Als würde man in einem goldenen See baden. Ich fands herrlich erfrischend und wohltuend.

Erst war ich ein bisschen skeptisch, aber nach mehrfacher Anwendung finde ich den Angels on Bare Skin Gesichtsreiniger (Fr. 16.00) toll. Es enthält ein wenig geriebene Mandeln zum peelen sowie Porzellanerde zum reinigen. Rosen- und Lavendelöl halten die Haut geschmeidig. Und schon eine kleine erbsengrosse Menge genügt. Die Haut fühlt sich gut gereinigt und angenehm gepflegt an. Ich konnte auf meine tägliche Hautcreme getrost verzichten. Ausserdem mag ich den Duft nach Rosen und Lavendel. Nicht zu aufdringlich, einfach genau richtig. Der Reiniger wird einfach mit etwas Wasser auf der Handfläche zu einer Paste vermischt und kann dann auf die Haut aufgetragen werden. Super simpel und das Produkt hält eeeewig.

Die Love Spell Massagebar (Fr. 13.50) hatte ich euch hier schon einmal vorgestellt und die habe ich nun auch schon länger zu Hause. Aber es ist halt auch ein Produkt, welches ohne Verpackung auskommt. Ich lege es einfach in ein Schälchen, um meine Möbel nicht zu verfärben. Die Anwendung ist auch super easy. Einfach damit über die Haut fahren. Durch die Körperwärme, beginnt das Produkt zu „schmelzen“. Die Haut wird super gepflegt und auch hier mag ich den Duft nach Hagebutte, Neroli und leichtem Zitrusduft. Wenn der Barren dann mal in Gebrauch ist und immer dünner wird, dann kann er aber gerne mal in kleine Teile zerbrechen, was manchmal etwas mühsam sein kann. Aber wir wollen uns hier jetzt mal nicht beklagen 🙂

Schaut euch doch einmal auf der Website von LUSH Cosmetics um. Da gibt es wirklich ganz viele tolle Produkte und ihr könnt alle Online bestellen, wenn ihr keinen Store in der Gegend habt.

Ich weiss, heute mal wieder ein Monsterbeitrag von mir, aber es handelt sich auch um ein wirklich wichtiges Thema und dem wollen wir doch Beachtung schenken. In Zusammenarbeit mit LUSH Cosmetics werde ich dieses Jahr bestimmt noch das Ein oder Andere Mal über dieses wichtige Thema berichten und euch Produkte vorstellen, welche helfen unsere Umwelt nicht zusätzlich zu belasten.

Alles Liebe,
eure Daniela

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